Präferenzverarbeitung in SAP GTS mit SAP IBPP | NTT DATA

Mi, 05 Juni 2019 - 4 Minuten

Präferenzverarbeitung in SAP GTS mit SAP IBPP

Keine Potentiale verschenken

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Produkte zollermäßigt oder sogar zollfrei an Kunden liefern zu können, bietet ein strategisches Vertriebspotential. Oftmals werden hierbei Potentiale verschenkt.

Software gestützte Lösungen wie das Global Trade Services der SAP (SAP GTS) bieten bereits umfangreiche Möglichkeiten zur korrekten Ermittlung von Präferenzaussagen. Jedoch muss das „Worst-Case-Prinzip“ angewendet werden, wenn durch Multiple Sourcing Strategien kein eindeutiger Bezug des präferentiellen Ursprungs zum Endprodukt hergestellt werden kann.

Unser Vorschlag:
Setzen Sie die identitätsbasierte Präferenzverarbeitung (IBPP – Identity Based Preference Processing) als Erweiterung der Präferenzermittlung in SAP GTS ein. IBPP ist eine Add-on Lösung der SAP für das Service Paket Risk Management im SAP GTS.

Die Methode:
Mit dem Einsatz von IBPP können Hersteller eines Endproduktes den Präferenzstatus eines Vormaterials (oder Stücklistenkomponenten) anhand eines eindeutigen Merkmals bestimmen. Dieses Merkmal kann zum Beispiel eine Charge oder eine Serial Nummer sein. Vormaterialien mit positiven Präferenzstatus gehen über identitätsbasierte Lieferantenerklärungen als Vormaterialien mit präferentiellem Ursprung in die Präferenzkalkulation in SAP GTS ein:

Das Ergebnis:
Nachdem die Prozessschritte unter Einbeziehung des IBPP vollständig durchlaufen sind, weist das SAP GTS mehrere Ergebnisse aus:

  • Transparenter Arbeitsvorrat für die Anforderung, Mahnung und Pflege von Lieferantenerklärungen
  • Revisionssicher protokollierte Kalkulationsergebnisse
  • Entfall des „Worst-Case-Prinzip“ zur Präferenzaussage, wo Vormaterialien durch ein eindeutiges Merkmal als relevant in die Kalkulation einbezogen werden konnten
  • Konsistente Daten sowohl im Vorsystem als auch im SAP-GTS-System

Erfahrene SAP-GTS-Berater mit Fachkenntnis und praktischer Umsetzungserfahrung führen Sie durch das Projekt, erarbeiten Empfehlungen, beschreiben Konzepte und implementieren die gewünschte Lösung gemeinsam mit Ihnen.

Ihr Nutzen:

  • Wegfall das „Worst-Case-Prinzip“ durch die Einbeziehung von Präferenzaussagen für Vormaterialien auf Ebene eines eindeutigen Merkmals.
  • In SAP GTS können anstelle von Langzeitlieferantenerklärungen auch Einzellieferantenerklärungen für die Präferenzkalkulation des Endproduktes verwendet werden.
  • Es ist eine flexible Prüfung auf IBPP-Relevanz möglich. D.h. für Materialgruppen ohne Charge, Serial Nummer oder ähnliches eindeutiges Merkmal, wird ohne weiteres die Standardkalkulation der Präferenzermittlung angewendet.
  • Die Einbeziehung von identitätsbasierten, präferenziellen Ursprungsinformationen kann Ihr Potential an vertrieblichen Nutzen erheblich steigern.
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